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Wednesday, 9 June 2010

Lamya Kaddor gruendet neuen Islam-Veband

Eine grosse Anzahl von Muslimen in Deutschland fuehlt sich durch die Islamkonferenz nicht adaequat vertreten. Auf der einen Seite gibt es die konservativen Verbaende, die ca. 20 % der Muslime in Deutschland vertreten, auf der anderen Seite die selbsternannten 'liberalen', saekulaeren 'Muslime' wie Necla Kelek, die einen Islam vertreten, der lt. Meinung ihrer Kritiker nicht mehr viel mit dem Islam zu tun hat. 

Es war schon seit langem im Gespraech, dass die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor (Autorin des Buches Muslimisch, weiblich, deutsch) einen eigenen islamischen Verein gruenden wird, der sich sowohl von den konservativen Verbaenden, als auch von den selbsernannten 'liberalen Muslimen' wie Necla Kelek abgrenzt. Dies ist nun mit dem Liberal-Islamischer Bund (LIB) geschehen. In der Pressemitteiliung heisst es:

Friday, 7 May 2010

Der Praesident des Bundestages empfiehlt Lamya Kaddor's Buch

In der neuesten Ausgabe des CDU-Magazins "Entscheidung - Magazin der Jungen Union Deutschland" schreibt der Praesident des Deutschen Bundestages, Dr. Norbert Lammert, ueber das Buch "Muslimisch, Weiblich, Deutsch" von Lamya Kaddor:
"Wer sich ueber Migration und Integration, sowie die damit verbundenen Herausforderungen informieren will, dem sei ans Herz gelegt Lamya Kaddor's neues Buch"

Sunday, 18 April 2010

Lamya Kaddor im Interview

Im Tagesspiegel findet man heute ein Interview mit Lamya Kaddor. Sie spricht u.a. ueber ihre Erfahrungen als Lehrerin mit muslimischen Schuelern, ueber die Integration, Islam, Ausgrenzung und auch ueber ihr eigenes Leben. Hier einige Auszuege:
[...]
Ihre Erfahrungen als Lehrerin an einer Hauptschule im Problemviertel Lohberg sind nicht dazu angetan, das Image des Islam zu verbessern. Ihre muslimischen Schüler haben schlechte Noten, hängen einem altertümlichen Ehrbegriff an, sind oft gewalttätig. 
Diese Probleme haben nichts mit der Religion, sondern mit der sozialen Herkunft zu tun. Sie betreffen auch viele der deutschstämmigen Jugendlichen. Meine muslimischen Schüler sind auch gar nicht religiös, sie behaupten das nur, um sich abzugrenzen. Die meisten sind Deutschtürken: In Deutschland werden sie nicht als Deutsche, in der Türkei nicht als Türken akzeptiert. Also bleibt die Religion als Identitätsfaktor. Im Islam ist es einfach, dazuzugehören. Sie müssen keine besonderen Vorleistungen erbringen, um die Religion für sich anzunehmen. Trotzdem wissen meine Schüler so gut wie nichts darüber.

Friday, 26 March 2010

Lamya Kaddor's Himmelsreise

Dies ist der zweite Teil zu dem Artikel in die Presse. Hier geht es zum ersten Teil Necla Kelek's Hoellenfahrt.

Die Rezension zu dem Buch von Lamya Kaddor faellt durchaus positiv aus:
Authentischer liest sich das Buch von Lamya Kaddor „Muslimisch – weiblich – deutsch! Mein Weg zu einem zeitgemäßen Islam“. Die junge Islamwissenschaftlerin hält darin ein persönliches und breit gefächertes Plädoyer für einen liberalen, aufgeklärten Islam, dem sie nicht nur als Gläubige, sondern auch als „Berufsmuslimin“ Modell stehen kann. Einen Großteil des Buches berichtet sie über ihre Erfahrungen im islamkundlichen Religionsunterricht und erläutert ihr Verständnis von Bildung beziehungsweise Persönlichkeitsbildung für junge Menschen, und zwar nicht nur Schüler. Die meisten Muslime wissen kaum mehr von ihrer Religion als das kanonisierte Regelwerk, womit ihnen ein eigenverantwortlicher, also hinterfragter, geliebter und individuell gelebter Islam erschwert wird.

Necla Kelek's Hoellenfahrt

In Die Presse wird zu zwei sehr unterschiedlichen Frauen Stellung genommen. Zum einen, Frau 'Doktor' Necla Kelek, von Beruf aus Islamhetzerin Islamkritikerin, zum anderen Lamya Kaddor, eine junge Islamwissenschaftlerin. Im ersten Teil werde ich auf Necla Kelek eingehen (hervorhebungen von mir):
[...]
Necla Kelek, promovierte Soziologin und bekannt als Mitglied der Deutschen Islam- Konferenz, schwört sich mit ihrem Buch „Himmelsreise – Mein Streit mit den Wächtern des Islam“ gegen die islamische Orthodoxie ein, gegen die Traditionalisten, Vormünder, Überväter, Islamfunktionäre und alle Besserwisser, die nicht ihrer Meinung sind.