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Sunday, 18 July 2010

Wie sabotiert man das Burka-Verbot?

In Frankreich macht es ein pfiffiger Geschaeftsmann vor. Er will verhüllten Frauen die Busse bezahlen, sollte ein Burkaverbot in Kraft treten. Er stützt sich auf die Verfassung. Aus dem NZZ:
Er ist 38 Jahre alt und hat es als Immobilienhändler zu Geld gebracht. Rachid Nekkaz, in der Pariser Banlieue aufgewachsener Sohn algerischer Einwanderer mit abgeschlossenem Philosophiestudium, kann als Beispiel für die gelungene Integration von Immigranten in die Gesellschaft gelten – das genaue Gegenteil der «racaille», des Gesindels, wie Präsident Nicolas Sarkozy die Jugendlichen aus den Betonsiedlungen der Vorstädte einmal nannte. Jetzt fordert Nekkaz die Politiker mit einem kühnen Schritt dazu heraus, sich auf die Werte der Republik zu besinnen.
Nekkaz hat die Äufnung einen Fonds von einer Million Euro angekündigt, aus dem er die Bussen bezahlen will, die Musliminnen drohen, wenn sie künftig das Burkaverbot in der Öffentlichkeit missachten. Ein entsprechendes Gesetz, dem noch der Senat zustimmen muss, hat diese Woche die Nationalversammlung passiert. Die Regierung will das Verbot im nächsten Frühjahr in Kraft setzen. Verstösse sollen mit 150 Euro geahndet werden.
Nekkaz, selbst ein Muslim, ist nicht gegen ein Burkaverbot, soweit es sich auf Ämter, Rathäuser, Schulen oder Postbüros erstreckt. Doch als französischer Republikaner finde er es schockierend, dass es sich auf das ganze öffentliche Leben vom Einkauf bis zum Spaziergang im Park erstrecken solle, sagt er. Eine solche Einschränkung der Freiheitsrechte sei verfassungswidrig. Mit dieser Ansicht steht Nekkaz nicht allein da. Vor der Abstimmung im Parlament hatte bereits der Staatsrat, der die Regierung bei der Gesetzgebung berät, davor gewarnt, ein Totalverbot könnte vor dem Verfassungsrat oder dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte scheitern.
In den Fonds hat Nekkaz aus eigener Tasche angeblich 200 000 Euro eingezahlt. Den Rest sollen Spenden und Immobilienverkäufe beisteuern. Rechtlich ist seine Idee, das Verbot zu unterlaufen, allerdings heikel. Sie könnte ihm als Anstiftung zum Gesetzesbruch ausgelegt werden.[...]
Es ist ein Armutszeugnis, dass ein Land wie Frankreich, wo die Anzahl der Burkatraegerinnen verschwindend gering ist, meint, mit einem Verbot etwas bewirken zu koennen. Werden alle Touristinnen aus den reichen Golfstaaten nun am Flughafen aufgefordert, ihren Gesichtsschleier abzulegen? Ich bin nicht fuer die Burka, aber man sollte lieber auf Aufklaerung setzen, und nicht auf Verbote.

Ich habe schon einige Artikel zu der Burka-Debatte geschrieben (z.B. hier und hier), wo ich mich kritisch mit dem Verbot auseinandergesetzt habe.. 

Thursday, 15 July 2010

Wilders plant weltweite Anti-Islam Allianz

Geert Wilders mobilisiert Islam-Gegner in Westeuropa sowie Nordamerika und will sie in einer "Allianz der Freiheit" vereinen. Diese Allianz soll Ende des Jahres gegründet werden. Die Presse berichtet:
[...]Die Bewegung solle sich zunächst in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den USA und Kanada ausbreiten.

In den Niederlanden sei die Unterstützung für ihn in den vergangenen Jahren in die Höhe geschnellt, erklärte der Politiker, der sich im Oktober wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten muss. Wilders, der den Islam als minderwertige Religion und Kultur betrachtet, hat unter anderem den Koran mit Hitlers "Mein Kampf" verglichen und erklärt, die Kopftücher muslimischer Frauen "verschmutzten" das Landschaftsbild.

Die Mitte-Rechts-Parteien haben allerdings bereits viele Forderungen von Wilders PVV übernommen. Nur linke Parteien haben gegen Diskriminierung von Muslimen Stellung bezogen. Auch die Kirchen in den Niederlanden halten sich nach Ansicht von Kritikern auffallend zurück. Unter den konservativen Protestanten gibt es viele Wilders-Sympathisanten. Zu seiner Anhängerschaft gehören auch einige fanatisch islamfeindliche Juden. Wilders versucht ein Bild des Islam zu suggerieren, der nur Gewalt, Fanatismus, Terror und Unterdrückung kennt.
Es lassen sich immer mehr Menschen zur dunklen Seite der Macht verfuehren, und die Kirchen halten sich auffallend zurueck. Die Kirchen haben sich auch im Dritten Reich, wo die Progrome gegen die Juden stattfanden, auch auffallend zurueckgehalten. Auch unter den konservativen Christen gab es etliche Hitler-Symphatisanten. Es gibt zwar Parallelen, aber Chucky die Moerderpuppe (Geert Wilders) ist mit Adolf ganz und gar nicht zu vergleichen. Auch laesst sich die Gesellschaft heutzutage von solchen Hampelmaennern nicht mehr so leicht verfuehren. Hoffentlich nicht. Aber bekanntlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt.

Chucky, die Moerderpuppe. Bin ich der einzige, der die Aehnlichkeit zu Wilders sieht? :)

Wednesday, 14 July 2010

Polenz turkophil = Giordano turkophob?

Ruprecht Polenz ist blind und turkophil, behauptet der Publizist Ralph Giordano. Vorausgegangen war, dass der CDU-Politiker in seinem Buch offen fuer einen Beitritt der Tuerkei in die EU plaediert hatte. Aus dem Christlichen Medienmagazin:
[...]Der Schriftsteller und Publizist Ralph Giordano griff das Buch in der Tageszeitung "Die Welt" vom Wochenende scharf an. Polenz stelle darin das Credo auf: "Rechtsstaat, Menschenrechte und Demokratie sind mit dem Islam vereinbar." Und: "Der Islam hat immer zu Europa gehört." Doch in beidem irre er sich gewaltig, so Giordano. Polenz schreibe "eloquent - und bis in die Blindheit einseitig."
Giordano attestiert dem CDU-Politiker eine "turkophile Leidenschaft". "Dass sogar die Belagerung Wiens 1683 durch die Osmanen als historisches Zeugnis dieser angeblichen Zugehörigkeit zu Europa bewertet wird, macht kaum weniger ratlos als die Behauptung, die europäische Kultur habe ihre Wurzeln auch in Kleinasien und Anatolien gehabt..."
Giordano wirft Polenz vor, "die schon heute üppig wuchernden Bedenken" gegen einen Beitritt der Türkei in die EU als "grundlos" zu denunzieren. Da gebe es etwa die Sorge vor einer "Überdehnung" der Europäischen Union oder "die Angst der deutschen Bevölkerung vor einer schleichenden Islamisierung". Giordano weiter: "Die bedrohte Lage der Christen in der Türkei kontert Polenz mit der Behauptung, gerade sie seien für den 'Beitritt'. Der Perversion der 'Ehrenmorde' und der Inflation von Zwangs- und Frühehen begegnet er dagegen mit einer emotionalen Distanz, die verstört."
Wer in Polenz' Schrift nach der antiemanzipatorischen und menschenrechtsfeindlichen Seite des Islam fahnde, der suche darin vergebens. Während Polenz den türkischen Ministerpräsident Recep Tayyib Erdogan geradezu als "eine Art Leuchtturm der Integration" sehe, warnt Giordano: "Ich habe Erdogan da in einer ganz anderen Erinnerung."
Der Schriftsteller ist überzeugt: "Die Türkei war nicht Europa, ist nicht Europa und wird nicht Europa sein. Hier stoßen vielmehr zwei Kulturkreise in höchst unterschiedlichen Entwicklungsstadien aufeinander." Der eine sei judäo-christlich, geprägt von Renaissance, Aufklärung und bürgerlichen Revolutionen, der andere islamisch und von einer "patriarchalischen Stagnation" geprägt, "gehorsamsorientiert und auf Ungleichheit der Geschlechter, elterlicher Kontrolle und religiösen Autoritäten fixiert". 
Was ist nur aus diesem Mann, der noch 1992 zu den Brandanschlaegen von Hoyerswerda und Mölln einen offenen Brief an Bundeskanzler Kohl schrieb, worin er sagte, dass er bereit sei, „bis in den bewaffneten Selbstschutz hinein“ gegen den militanten Rechtsextremismus vorzugehen, da die Regierung offensichtlich nicht bereit sei, Minderheiten den notwendigen Schutz zu gewähren? Inzwischen ist er ein bemitleidenswerter, zynischer Turko- und Islamophob, der auf rechtslastigen Hetzseiten wie PI-News gelobt wird.

Ruprecht Polenz hat kurz auf Euractiv zu Ralph Giordano's Aussagen Stellung genommen:
[...] 
EurActiv.de: Sie nennen in Ihrem Essay zahlreiche wirtschaftliche und geostrategische Gründe für den Beitritt. Voraussetzung seien Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gemäß der Kopenhagener Kriterien. Viele Gegner wie der Publizist Ralph Giordano argumentieren dagegen "kulturell". Die Türkei gehöre nicht zum europäischen Abendland. Spielt für Sie die Kultur keine Rolle?
POLENZ: Natürlich spielt die Kultur eine große Rolle. Die Frage ist nur, wie wir damit umgehen. Verstehen wir kulturelle Verschiedenheit als Ausschlusskriterium oder als Normalität in einer Europäischen Union von 27 Mitgliedsstaaten? Auch innerhalb der EU-Staaten geht es nicht kulturell homogen zu. Die kulturelle Vielfalt ist unsere Alltagserfahrung in der EU. Allein deshalb kann die Verschiedenheit kein Ausschlussgrund sein. Aber es ist klar, im Bewusstsein vieler Menschen ist die Türkei etwas grundlegend Anderes. Der Begriff des christlichen Abendlandes wird wie ein Riegel zwischen die bisherige EU und die Türkei gelegt, nach dem Motto: 'Die Türkei hat nie dazu gehört, also kann sie es auch heute nicht.'
EurActiv.de: Sie halten nicht viel von dieser Abgrenzung… 
POLENZ: Das "christliche Abendland" steht in keinem einzigen EU-Vertrag. Dafür gibt es gute Gründe. Wenn man so will, wurde der Begriff in der deutschen Romantik erfunden, als Reaktion gegen die Aufklärung und gegen die französische Revolution, die man als kalt und individualistisch empfand. Dieser neuen Entwicklung hat man das angeblich so gute, christliche Mittelalter entgegengestellt, in dem die Welt noch in Ordnung war. Dieses christliche Mittelalter hat man dann mit "christliches Abendland" überschrieben. Der Begriff ist historisch zumindest sehr schillernd. Jeder weiß selbst, dass er auf die heutige Realität nicht passt. 18 Millionen Muslime leben in Europa, 4 Millionen davon in Deutschland.
EurActiv.de: Es gibt einen europäischen Islam…
POLENZ: Der Islam gehört - wie Innenminister Wolfgang Schäuble es gesagt hat - zu Deutschland. Wir haben ein Interesse daran zu zeigen, dass man auch als Moslem Demokrat sein kann, dass Islam und Demokratie zusammengehen. Eine Türkei, die die Kopenhagener Kriterien erfüllt - nicht nur auf dem Papier, sondern in der gelebten Praxis -, die demokratisch und rechtsstaatlich verfasst ist, Minderheiten schützt und die Menschenwürde achtet, die zeigt, dass Islam und Demokratie miteinander vereinbar sind, liegt in unserem Interesse. Wenn ein solches Land Mitglied der EU wird, dann lautet die Botschaft: Europa will keinen Kampf der Kulturen.
Der Umgang mit dem Islam gehört zu den großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Europa muss beweisen, dass es auch für das 21. Jahrhundert das Modell einer Friedensordnung bereit hält - so wie es das erfolgreich für die Konflikte des 20. Jahrhunderts in den letzten 60 Jahren getan hat. Gerade unter dem kulturellen Aspekt steht eine Menge auf dem Spiel. Ich bin hier anderer Meinung als diejenigen, die den Islam auf Distanz halten wollen und deshalb gegen den Beitritt der Türkei sind. 
[...] 
Siehe auch diesen Artikel ueber Ruprecht Polenz. Weitere Artikel ueber Ralph Giordano findet ihr hier.

Tuesday, 13 July 2010

'Propaganda-Barbie' Melody aus der Reality-Show im Interview

'Botschafterin' Melody Sucharewicz wurde in ihrer Funktion als israelische „Sonderbotschafterin“ in der israelischen Reality-TV-Show The Ambassador gewählt. Das Ziel war, unter Tausenden von Kandidaten Fürsprecher für die Belange Israels auszuwählen. Dabei waren rhetorische Begabung und diplomatische Fähigkeiten ebenso gefordert wie soziale Kompetenz. In die engere Auswahl kamen 14 Kandidaten, die ihre Fähigkeiten auf Kampagnen in Uganda, Schweden, Russland und den USA unter Beweis stellen mussten. Die drei Finalisten schließlich hielten vor der UNO in New York Reden, in denen sie ihre Vorstellungen von einem Nahostfrieden darlegten. Aus diesem Verfahren ging Sucharewicz als Siegerin hervor.

Seit ihrer Ernennung durch ein Komitee aus namhaften Persönlichkeiten der israelischen Öffentlichkeit ist Sucharewicz in den internationalen Medien präsent, sei es durch ihre Reden vor dem Europäischen Parlament, durch Auftritte auf Fernsehtalkshows und Interviews, in denen sie für die Position Israels und den Friedensprozess in Nahost wirbt. Ich habe ueber einen ihrer peinlichen Auftritte hier schon berichtet.

Die Polit-Barbie' Melody hat nun den Hetzern von PI-News, die sich u.a. auch pro-israelisch nennen, ein Interview gegeben. Bildet euch eure eigene Meinung darueber, was bei der Gewinnerin des Israel sucht den Propaganda-Superstar herausgekommen ist:

Monday, 12 July 2010

Hirsi Ali's Argumente werden kritisch hinterfragt

Tavis Smiley ist ein guter, kritischer Journalist, der sich nicht so leicht von den Standardaussagen seiner Gespraechspartnerin in die Irre fuehren laesst.



Bitte klickt auf den jeweiligen link bezuegl. der Aussagen von Ayaan Hirsi Ali um den Wahrheitsgehalt zu ueberpruefen und mehr Infos zu erhalten: All terrorist are muslims, Southpark

Thursday, 1 July 2010

Ueber das Kopftuch, Tattoos, Prostitution und Alkohol

Harald Martenstein entdeckt im Islam den neuen Punk. Für Mädchen sei das Kopftuch inzwischen das beliebteste Provokationselement. Ein sehr lesenswerter und amuesanter Artikel:
Was ist eigentlich der umstrittenste Artikel gewesen, den ich in letzter Zeit geschrieben habe? Ich habe den Islam verteidigt. In dem Artikel stand sinngemäß, dass man in einem freien Land auch das Recht besitzen sollte, Muslim zu sein. Man darf ja auch Leistungssport betreiben, obwohl es ungesund und gefährlich ist. Prostitution ist ebenfalls erlaubt. Ist Prostitution wirklich so viel besser als der Islam?
Außerdem kann man nicht alles verbieten. Wenn sie heute den Islam verbieten, dann verbieten sie morgen womöglich den Alkohol, und das will ich nicht.
Echt, viel mehr habe ich nicht gesagt, es war nicht gerade der tiefgründigste Text meines Lebens. Solch eine Fatwa an bösartigen Zuschriften hatte ich in meinem ganzen Leben noch nicht bekommen. Wenn es dir bei uns nicht gefällt, dann geh doch nach Mekka! Sogar Henryk M. Broder schrieb eine flammende Entgegnung – kein Witz, das ist wirklich passiert.
bitte weiterlesen in Die Zeit

Saturday, 26 June 2010

Gewissenslose Manipulation der KFN-Studie

Ingrid Thurner von Die Presse beschaeftigt sich mit der Studie des KFN und die Manipulation der Zahlen durch die Medien. Hier sind einige Auszuege:
Anscheinend sind gegenwärtig in der deutschsprachigen Zeitungslandschaft Islam und Muslime das liebste Feindbild. Es geistert eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen durch Blätter und Webseiten, die die Gewaltbereitschaft junger Muslime belegen will. Damit wird Stimmung gemacht, und wieder einmal ist es antimuslimische Stimmung.

Wenn man jedoch den Forschungsbericht Nr. 107 „Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt“ genauer betrachtet, wird klar, wie schamlos in Zeitungsberichten mit dem Zahlenmaterial der Studie umgegangen wird.[...]

Dann erhält man folgende Gewalttäterraten nach Herkunft, wobei sich die Zahlen nur auf Männer beziehen (der weibliche Anteil am Verbrechen ist laut dieser Studie selten auch nur halb so hoch):

Südamerika 36,7%
Südeuropa 30,1%
Italien 28,5%
Ex-SU 28%
Muslime aus der Türkei 26,5%
Osteuropa 23,9%
Polen 23,5%
Muslime aus Arabien/Nordafrika 21,5%
Deutschland 17,6%

[...]

Nach Einbeziehung all dieser Faktoren stellt der Forschungsbericht fest, dass kein signifikanter Unterschied im Gewaltpotenzial von deutschen Jugendlichen und jenen mit Migrationshintergrund besteht.[...]
Siehe auch folgende Artikel zum gleichen Thema:


Thursday, 24 June 2010

PI in der WM-Zwickmuehle

Bei dem braunen Auffangbecken PI-News herrscht Totenstille. Sie befinden sich in einem Konflikt, denn sie wissen nicht, wie sie mit dem Sieg Deutschlands ueber Ghana umgehen sollen, denn das entscheidende Tor wurde durch den (tor)gefaehrlichen Musel Mesut Oezil geschossen, der ja bekanntlich vor dem Spiel zu Allah betet, anstatt die deutsche Nationalhymne mitzusingen.

Deutsche mit tuerkischen Migrationshintergrund sind normalerweise die Lieblingsgruppe, ueber die die PImaten berichten hetzen. Fuer sie sind das grundsaetzlich Drogendealer, Messerstecher, Sozialhilfeabkassierer und potentielle Terroristen, die auch mal die eigene Frau zuechtigen, wenn sie nicht gehorcht.

Im tiefsten Inneren des PImaten sind sie aber bestimmt stolz auf die Nationalmannschaft und das Weiterkommen in das Achtelfinale, nur koennen sie es natuerlich als echter PImat in der Oeffentlichkeit nicht zeigen. Sie sind in einer Zwickmuehle.

Ich kann es mir geistig gut ausmalen, wie sie in ihren Keller gehen, und in dem mit Deutschlandfahnen geschmueckten, schalldichten Raum nach dem Mitsingen der ersten Strophe des Deutschlandliedes ihre Vuvuzela troeten, und die eine oder andere Freudentraene vergiessen. Das rechte Herz kann man nicht so einfach herausreissen und es schlaegt laut und deutlich.  :)

Es ist nicht so, dass PI-News dass Fussballspiel und Mesut Oezil ganz ignoriert. Aber, anstatt den Sieg der deutschen Mannschaft auf ihrer Hetzseite zu feiern, berichten sie ueber die Freundin von Mesut Oezil, die lt. Bild-Zeitung zum Islam uebergetreten sein soll. Die abfaelligen Bemerkungen darueber im Kommentarbereich sind gewohnt dumm und erbaermlich. Hier einige Beispiele:
#7 FluxKompensator (24. Jun 2010 09:52)
Als nächsten “Liebesbeweis” zieht sie demnächst ein Kopftuch an.

#8 Kaspar Hauser (24. Jun 2010 09:52)
Also wenn die junge Dame sich nun beschneiden lässt, habe ich Achtung vor ihr. Die Klitoris kann sie sich ja dann gemeinsam mit ihrem Freund im Glas ansehen, mit Spiritus, Alkohol geht ja nicht mehr. Das erste Kopftuch kaufe ich der Frau. In diesem Sinne

#18 Konstantin Opel (24. Jun 2010 09:56)
… daran merkt man doch ganz genau, dass unser Vorzeigetürke so richtig bei uns angekommen ist; die Frau muss gehorchen, einen neuen Glauben und einen neuen Namen annehmen! Der weiß, wie die perfekte Integration auszusehen hat!

#24 National-Liberaler-Patriot (24. Jun 2010 09:58)
Sollte Mesut nicht mit seiner Cousine zwangsverheiratet werden ?
Wenn ja, und die Familie schon auf sowas besteht, wie verhält sich das Jetzt mit der christlichen Verwandschaft ? Ist Mesut & Familie in der Türkei unten durch ?

#26 JacquesDeMolay II. (24. Jun 2010 09:59)
Hübsch? Ich dachte erst das wäre Loriell London alias Lorenzo. Burka drüber – schnell!

#104 Eisenhower (24. Jun 2010 10:58)
Hab mir eben mal den Turnierplan angesehen. Einen Sieg gegen England vorausgesetzt, dürfte unsere Multikulti-Mohammedander-Truppe im Viertelfinale höchstwahrscheinlich auf die erzkatholischen Argentinier treffen. Ich stehe zwar nicht so auf Maradonna, der ja bekanntlich ein Duzfreund von Fidel Castro ist, aber in diesem besonderen Fall würde ich mal ein Auge zudrücken und auf die Argentinier hoffen.

Europarat fordert Aufhebung des Minarettverbotes

In der Schweiz wird immer noch die direkte Demokratie praktiziert und Initiativen koennen, falls angenommen in einer Volksabstimmung, zu rechtskraeftigen Gesetzen werden. Ende 2009 war dies der Fall bei der sogenannten Anti-Minarett Initiative, die u.a. auch von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) - mit der Unterstuetzung von hetzerischen und islamfeindlichen Plakaten (siehe links) - eingebracht wurde. Bei dieser Abstimmung ging es nicht um die Abschaffung der Religionsfreiheit, aber um die Einschraenkung der Ausuebung nur fuer eine bestimmte Religion. 

Christen und Juden koennen architektonisch ihre Gotteshaeuser so gestalten, wie es ihrer Tradition entspricht. Bei den Muslimen wurde dieses Recht jedoch eingeschraenkt. Der Kirchturm gehoert zu der Kirche, genauso wie das Minarett zu der Moschee.  

Nach der Abstimmung gab es schon Stimmen unter den Juristen und Menschrenrechtlern, dass dieses Verbot nicht mit europaeischem Recht vereinbar ist.  Nun hat der Europarat gefordet, dass das Minarett-Verbot in der Schweiz aufgehoben wird. Ebenso hat es sich gegen ein generelles Burkaverbot ausgesprochen. Der Standard berichtet:
Der Europarat hat die Schweiz aufgefordert, das "diskriminierende" Bauverbot für Minarette so rasch wie möglich aufzuheben. Für die Übergangszeit sollte die Schweiz ein entsprechendes Moratorium beschließen, hieß es in einer Entschließung der parlamentarischen Versammlung, die am Mittwoch in Straßburg mit bemerkenswerter Einstimmigkeit angenommen wurde. Der Baustopp sei eine "Diskriminierung der muslimischen Gemeinschaft und ein Verstoß gegen die Europäische Menschenrechtskonvention.
Die Abgeordneten aus den 47 Europaratsländern sprachen sich auch gegen ein generelles Verbot des Ganzkörperschleiers aus. Punktuelle gesetzliche Regelungen, wie sie in Frankreich geprüft würden, nannten die Parlamentarier allerdings akzeptabel: beispielsweise für die Identifizierung, bei der Ausübung öffentlicher Ämter oder in Fällen, in denen eine religiöse Neutralität erforderlich sei. Ansonsten sollte man muslimischen Frauen die freie Wahl ihrer Kleidung überlassen.
Wenn eine Mehrheit der Gesellschaft sich in einer Abstimmung dafuer aussprechen wuerde, Grundrechte wie z.B das Recht auf Leben und koerperliche Unversehrtheit oder die Gleichberechtigung der Frau abzuschaffen oder einzuschraenken, waere es denn gerechtfertigt, nur weil es die Mehrheit beschliesst? Darf/Sollte ueber alles abgestimmt werden? 

Monday, 21 June 2010

Ein neues Sternchen am islamkritischen Himmel?

Seitdem Necla Kelek aus den Mainstream Medien aussortiert wurde, ist eine Leere entstanden, die Andere gerne versuchen auszufuellen. Sema Meray, eine 1965 in der Tuerkei geborene deutsch-tuerkische Fernseh- und Theaterschauspielerin (Tante Hatice aus der Lindenstrasse) und CDU Kommunalpolitikerin ist so eine Person. Ob sie allerdings an das gescheiterte Modell Kelek herankommt, das koennt ihre gerne selber beurteilen. Die Welt veroeffentlichte heute ihren Artikel Falsche Toleranz löst Probleme der Integration nicht:
[...]Solange wir an unserem unzeitgemäßen „Gutmenschentum“ festhalten und damit die Konfrontation scheuen, unsere Gesellschaftsprobleme anzugehen, so lange wird es kein Miteinander, vor allem nicht ein Miteinander der Kulturen geben.[...]
Man bedenke, dass Woerter wie 'Gutmensch' Standardfloskeln sind, um die differenzierten und sachlichen Kritiker zu denunzieren. Frau Meray schafft schon am Anfang ihres Artikels Tatsachen und versucht unter den etablierten Islamkritikern Fuss zu fassen.
[...]Unter dem Deckmantel der Integration wagen die Vertreter der größten Minderheit der deutschen Gesellschaft, die türkischstämmigen Muslime, den Angriff. Natürlich wird kein Politiker, der darauf bedacht ist, weiter in seinem Amt zu bleiben, öffentlich etwas gegen das Vorpreschen der Verbände und Wortführer der muslimischen Mitbürger sagen. [...]
[...]Am Beispiel von Thilo Sarrazin, der ungeniert das sagte, was viele Deutsche denken, konnte man die Massenschelte der „Ausländerfreunde“ miterleben. Wohingegen im umgekehrten Fall eine türkischstämmige, ins Ministeramt berufene Frau, noch vor ihrer offiziellen Vereidigung, die sie in den Dienst des deutschen Staates stellen sollte, frisch und frei das sagt, was viele integrationsunwillige Türken denken. Als hätten wir sonst nichts zu lösen, sollten erst einmal zum Zwecke der Gleichstellung der Religionen die Kruzifixe in den Schulen verschwinden. So ein Blödsinn![...]
Denken integrationswillige Tuerken, dass man eine Religion der anderen vorziehen sollte? Die niedersaechsische Ministerin Oezkan hat nichts anderes gesagt als das Bundesverfassungsgericht. Zudem hatte Frau Oezkan saemtliche religioese Symbole in der Schule abgelehnt, nicht nur Kruzifixe. Die Schauspielerin Sema Meray scheint nur ihren Text herunterzulesen, ohne nachzudenken.

Sunday, 20 June 2010

Wilders hat die Loesung fuer den Nahostkonflikt

Geert Wilders moechte den Nahostkonflikt beenden, und er weiss auch schon wie:
[...["Jordan is Palestine," said Wilders, who heads the third-largest party in Holland. "Changing its name to Palestine will end the conflict in the Middle East and provide the Palestinians with an alternate homeland." [...] "There has been an independent Palestinian state since 1946, and it is the kingdom of Jordan." Wilders also called on the Dutch government to refer to Jordan as Palestine and move its embassy to Jerusalem.[...] Quelle
Man stelle sich den aussenpolitischen Schaden fuer die Niederlande vor, wenn dieser 'Politiker' zum Ministerpraesidenten gewaehlt worden waere.

Wednesday, 16 June 2010

Stefan Aust uebernimmt N24

Stefan Aust, der fruehere Chefredakteur des Spiegels, hat den Nachrichtensender N24 uebernommen. Wenn man bedenkt, zu was sich Der Spiegel zu Zeiten Aust's entwickelt hat, dann kann man sich auf einiges gefasst machen. 

Kay Sokolowsky, der Autor des Buches Feindbild Moslem beschreibt die Besessenheit Stefan Aust's vom Islam:
Der Spiegel hat von Ende 2001 an immer wieder Titelgeschichten über den Islam und Muslime publiziert. In den Jahren 2006 und 2007 wurde dann zum Rundumschlag ausgeholt, als drei Coverstorys – die Titelbilder stets mit bedrohlich-schwarzem Hintergrund tapeziert – erschienen. In den Artikeln wurde propagiert, wie unfähig der Muslim an sich sei, so zu leben wie es sich für einen guten Deutschen gehört. Im Gegenteil, Muslime würden sogar versuchen, die Verfassung auszuhebeln, unsere Wertevorstellungen zu verändern, sie würden sich in Parallelgesellschaften zurückziehen, um dort ihrem Propheten zu huldigen, ihre Frauen zu versklaven, ihre Töchter zwangszuverheiraten und im Zweifelsfall zu ermorden. Das normale Leben türkischer und arabischer Migranten kam im Spiegel nicht mehr vor. 
Das geht auf Stefan Aust zurück, der als Chefredakteur natürlich für die Titelgeschichten verantwortlich war. Nachdem Stefan Aust Anfang 2008 entmachtet worden war, kam kurze Zeit später ein durchaus ausgewogenes Spiegel-Special über Muslime in Deutschland heraus. In der Tat hat es seit der Entlassung von Stefan Aust keinen explizit furchterregenden Spiegel-Titel über Muslime in Deutschland mehr gegeben. Was jedoch Spiegel Online nicht davon abhält, immer wieder Henryk M. Broder antimuslimische Polemiken schreiben zu lassen. Unter der Ägide Stefan Austs hatte der Spiegelneben der Bild-Zeitung den größten Anteil an der öffentlichen Diskriminierung von Muslimen in Deutschland.

Tuesday, 15 June 2010

Kurzfilm gegen Diskriminierung

Das Gefuehl kennen sicher sehr viele Menschen mit Migrationshintergrund. Sehr sehenswert.

Thursday, 10 June 2010

Kristiane ist inspiriert von Muhammad

Die ehemalige MTV- und BravoTV-Moderatorin und Buchautorin Kristiane Backer hatte bereits 1995 auf sich aufmerksam gemacht, als sie zum Islam konvertiert ist. Seitdem engagiert sie sich fuer ein positives Bild ihrer neuen Religion. 

Ueber ihren Uebertritt zum Islam hat sie 2009 das Buch Von MTV nach Mekka – Wie der Islam mein Leben änderte veroeffentlicht. Zudem ist sie eine der Aktivisten der Inspired by Muhammad Kampagne, die das Verstaendnis fuer den Islam und für die Muslime in Grossbritannien verbessern soll. Die Welt schreibt:
Seit ein paar Tagen rollen durch London Taxis mit auffällig bunten Aufklebern: „Inspired by Mohammad“, „Von Mohammed inspiriert“. In U-Bahnhöfen und an Bushaltestellen hängen Poster: „Frauenrechte sind heilig“, steht dort, oder „Ich glaube an Umweltschutz. Mohammed tat das auch.“ Daneben ist das Gesicht einer attraktiven Frau zu sehen, die aus Hamburg stammt und in den 90er-Jahren als das Gesicht von MTV in jedem deutschen Wohnzimmer berühmt wurde: Kristiane Backer. [...]
Zur Zeit ist Kristiane u.a. beim Travel Channel und EbruTV taetig, wo sie die religioese Sendung Matters of Faith moderiert. Ich muss gestehen, dass ich Kristiane schon zu ihren MTV-Zeiten, milde gesagt, sehr symphatisch fand. :)

Sunday, 6 June 2010

Muslime: Je glaeubiger, desto gewalttaetiger?

In den letzten Tagen berichten die Medien ueber eine Studie des Forschungsprojekt des Bundesinnenministeriums und des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), das von dem Kriminologen Christian Pfeiffer geleitet wird.

Die Studie besagt u.a., dass die Gewaltbereitschaft bei den Muslimen zunimmt, je glaeubiger sie werden. Mit Schlagzeilen, wie zum Beispiel Allah macht hart und Glaeubige Muslime sind deutlich gewaltbereiter, schlachten die Medien das Thema nun aus, teilweise unter dem Motto "Trau keiner Statistik, die du nicht selber gefaelscht hast". Rechte Hetzblogs wie PI freuen sich, da solche Verdrehungen und Verallgemeinerungen zu ihrer Existensberechtigung beitragen.

Ausgeglichene Kommentare sind dagegen in der deutschen Medienlandschaft schwerer zu finden. Dennoch bin ich bei RP-Online's Opinio fuendig geworden. Hier ist ein Auszug:

Thursday, 3 June 2010

Die Junge Union sorgt fuer Wirbel

Die TAZ berichtet heute ueber die Junge Union Goeppingen, die mit stramm rechten Parolen fuer Wirbel sorgt. Eine Distanzierung der oertlichen CDU ist nicht in Sicht:
[...]Die „Überfremdung“ koste Milliarden, die gleichgeschlechtliche Ehe sei „falsch und unsinnig“ und der Ausbau von Krippenplätzen „marxistisch“. Was sich wie ein rechtsextremes Pamphlet anhört, stammt aber aus einer Erklärung der Jungen Union(JU) im baden-württembergischen Göppingen [...] In der Erklärung fordern die Autoren eine Rückbesinnung der CDU auf ein „konservatives Profil“ und eine „christliche Leitkultur“. [...]
[...]Inzwischen wird die Erklärung von anderen Parteien heftig kritisiert. Als „ausländerfeindlich, homophob, nationalistisch, frauenfeindlich und reaktionär“ bezeichnete der Landeschef der Grünen, Chris Kühn, die Erklärung und forderte den baden-württembergischen Ministerpräsident, Stefan Mappus (CDU), auf sich zu distanzieren[...]
[...]Auch in der CDU blieb es nicht unumstritten: Mitte Mai trat der Göppinger CDU-Stadtrat Stefan Horn aus der Jungen Union aus. Vieles, was in dem Papier stehe, liege an der Grenze zum Rechtsextremismus, sagte er. Etliche JU-Mitglieder würden inzwischen auch kritisch vom "AK Hitler" reden.
Doch die örtliche CDU hat sich offiziell hinter ihre Nachwuchsorganisation gestellt. „Die CDU im Kreis distanziert sich nicht von der Jungen Union“, sagte Kreischefin und Landtagsabgeordnete Nicole Razavi, die einst Mappus' Büroleiterin war. Mit dem Papier habe die Organisation versucht zu provozieren und eine „Diskussion auszulösen“. Der JU-Kreisvorsitzende Kai Steffen Meier wies den Vorwurf zurück, dass sich das Papier rechtsextremer Vokabeln bediene: „Wir haben Maximalforderungen gestellt, um uns Gehör zu schaffen.“[...]
[...]Die so genannte „Eislinger Erklärung“ war bereits Ende März erschienen, doch wirklich bekannt wurde sie erst zwei Wochen später durch einen Bericht der rechtsgerichteten Zeitung Junge Freiheit. In der Erklärung wendet sich der Kreisverband gegen „muslimische Elemente in der Öffentlichkeit“ und wünscht sich mehr Nähe zu der islamfeindlichen Bewegung „Pro Köln“, fordert eine „Abkehr von der Selbstgeißelung mit den Verbrechen des Dritten Reiches“ und beklagt einen „Verlust der deutschen Ostgebiete“.
Sowohl die muslimischen Mitglieder und Funkstionstraeger in der CDU, als auch die mit Migrationshintergrund sollten sich fragen, ob sie in der richtigen Partei sind, falls sich die Fuehrung der Partei nicht von solchen Stroemungen nicht distanziert.

Thursday, 27 May 2010

Schule 2010: Rauchen Ja, Beten Nein

Das Oberverwaltungsgericht hat nun entschieden: Die Schule darf einem muslimischen Schueler untersagen, in seiner Pause auf dem Schulgelaende zu beten. 
Zur Vorgeschichte: Ein muslimischer Schueler mit deutschem Nachnamen hatte 2007 mit sieben weiteren Schuelern ca. 10 minuten lang waehrend einer Unterrichtspause in der Ecke eines Flures in seiner Schule gebetet (Er beanspruchte auch keineswegs, wie mehrfach in einigen Medien falsch berichtet, einen eigenen Gebetsraum). Die Schulleiterin fuehlte sich durch das Gebet in der Schule gestoert und wollte es verbieten. Zur Begruendung gab sie u.a. das Neutralitaetsprinzip des Staates an, und dass das muslimische Gebet 'demonstrative' sei. Andere Schueler koennten so unter Druck gesetzt werden, ebenfalls zu beten. 
Daraufhin klagte der Vater des Schuelers und das Verwaltungsgericht gab ihm recht. In der Begruendung hiess es, dass fuer ein friedliches Zusammenleben die Schueler lernen sollten, die religioese Überzeugung anderer zu tolerieren und zu respektieren. Die Schule koennte zudem ungestoerte Gebetsraeume schaffen und damit eine demonstrative Werbung für die eigene Religion bei anderen Schuelern verhindern. Die Schulleitung ging in Revision und das Oberverwaltungsgericht hob das vorherige Urteil auf. Die Richterin verwies auf die anderen Religionen, die auch an der Schule vertreten seien, und sah dadurch den Schulfrieden gefaehrdet.
Wenn der Schueler in der Ecke 10 minuten Breakdance gemacht haette, haette es die Schulleitung vermutlich nicht gestoert. Es ist heutzutage akzeptabel, wenn sich die Schueler in den Pausen knutschen oder rauchen, aber spirituell sollten sie nicht sein. Zumindest nicht im  muslimischen Kontext. 

Was ist dagegen einzuwenden, wenn man in den Schulen, falls erwuenscht, einen Spirituellen Raum einrichten wuerde, wo sich die Schueler jeder Glaubensrichtung in den Pausen zurueckziehen koennten, um zu beten, meditieren, oder einfach mal abzuschalten? 

In einigen Schulen gibt es Raeume, wo man Billiard oder Tischfussbal spielen kann. In meiner Nachbarschule gab es sogar eine Schul-Disco. Raucherecken wurden auch ohne Gerichtsurteile eingerichtet. Daher versteh ich dieses Urteil genausowenig, wie die aktuelle Scheindebatte um das Burka-Verbot. Man schafft sich Probleme, wo keine sind. Bei den Kreuzrittern von PI-News und anderen Paranoiden, die eine schleichende Islamisierung Europas befuerchten, wird dieses Gerichtsurteil schon als Etappensieg gefeiert. 

Zu diesem Thema gibt es auch lesenswerte Artikel in Die Zeit und news.de

Die Erde ist christlich: Was die denken, die nicht denken

Cigdem Akyol, die sich schon zuvor kritisch mit PI-News in der TAZ beschaeftigt hatte (siehe hier und hier), hat wieder einen Artikel mit dem Titel Was die denken, die nicht denken veroeffentlicht.

Sie schreibt u.a., dass islamfeindliche Gruppierungen sich rechtspopulistischen Tendenzen bedienen und ideologisch nah bei den Neonazis sind. Auch christliche Taleban sind bei der Hetze gegen Migranten und Muslime dabei.
Wir sind verloren. Das Abendland wird untergehen, es droht eine schleichende Islamisierung, Europa wird bald unter der Scharia leben müssen, Glaubenskriege auf deutschem Boden sind nur noch eine Frage der Zeit - so und noch viel derber lauten die Parolen der Islamgegner. Und ihre Angstthesen haben Konjunktur.
Eine feindliche Einstellung gegen Muslime, teilweise bis zur Hetze, ist längst auch in Deutschland salonfähig geworden. Und gegenüber dem üblichen Rassismus hat die Islamophobie einen Vorteil: Sie lässt sich als Engagement für Demokratie und Emanzipation tarnen.
"Die islamfeindlichen Bewegungen sind zwar zahlenmäßig kleine Gruppen, aber machen einen ungeheuren Druck durch Leserbriefe, Telefonanrufe und bei öffentlichen Veranstaltungen", beschreibt Mathias Rohe, Juraprofessor und Islamexperte vom Erlanger Zentrum für Islam und Recht in Europa die Stimmung. "Es entsteht eine Atmosphäre der Unsicherheit. Die Gruppen richten viel Schaden an," sagt Rohe.
Die Splitterpartei Christliche Mitte verbirgt ihre Anti-Islam-Propaganda hinter einem spießbürgerlichen Gewand. In ihrem Grundsatzprogramm ist als erstes Gebot zu lesen: "Nein zur Islamisierung Deutschlands und Ja zu einem christlichen Deutschland". Konfessioneller Religionsunterricht wird befürwortet und Islamunterricht in öffentlichen Schulen abgelehnt, da dieser "wesentlich Koran-Unterricht und damit antidemokratisch und antichristlich ist". Außerdem sollen "kriminelle Muslime ausgewiesen, Muslime, die freiwillig in ihre Heimat zurückkehren wollen, unterstützt werden".
Kritische Islamwissenschaftler wie Ursula Spuler-Stegemann sind entsetzt, wie aufgeheizt die Debatte über Muslime in Deutschland mittlerweile ist. Spuler-Stegemann ist bekannt für ihre harte Kritik an den islamischen Verbänden, doch sie warnt vor den populistischen Umgang von Ängsten. "Kritisch sein ist in Ordnung, aber dieses Hochschaukeln der Situation, das kann es nicht sein."
Zur Forderung des "Bundesverbandes der Bürgerbewegung zur Bewahrung von Demokratie, Heimat und Menschenrechten" (BDB) gehörte die "Überprüfung von Art. 4 GG (Religionsfreiheit) hinsichtlich seiner Anwendbarkeit auf die Politikreligion Islam". Ein Mitglied des BDB habe 2006 Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Hamburg gegen die Verbreitung des Korans eingereicht, weil die heilige Schrift "den Tatbestand der Beschimpfungen von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigung" und den "Tatbestand der Volksverhetzung" erfülle.
Der BDB fusionierte 2008 mit dem Verein Pax Europa, welcher "über die schleichende Islamisierung Europas aufklären" will. Natürlich richte dieser "sich nicht ,gegen die Muslime', er tritt vielmehr für den Erhalt des christlich-jüdisch geprägten europäischem Werteverbundes ein". Die Glaubensfreiheit, von der hier gesprochen wird, meint nur den christlichen Glauben. Dass die Szene der Islamgegner auch aggressiv sein kann, weiß Mathias Rohe. So musste ein Vortrag von ihm 2007 zum Thema "Grundgesetz und Scharia" nach provokanten Zwischenrufen aus dem Publikum abgebrochen werden. Bei der Diskussionsrunde in München, berichtet Rohe, hätten die Störer andere "niedergeschrien". Danach erhielt der Wissenschaftler per E-Mail eine Morddrohung, in der es hieß, für sein Tun könne es nur die Todesstrafe geben. Die antiislamischen Gruppen seien durchaus ernstzunehmen, "weil Randexistenzen sich radikalisieren können", und nennt als Beispiel Alex W., der 2009 im Dresdner Landgericht die Ägypterin Marwa El Sharbini aus Fremdenhass mit einem Messer erstach. Im Sommer 2008 hatte Alex W. die Ägypterin auf einem Spielplatz als "Islamistin" und "Terroristin" angepöbelt. "Woher hat solch ein Mann seine Beschimpfungen?", fragt Rohe. Zudem wird Rohe regelmäßig von der einschlägig bekannten Website Politically Incorrect (PI) an den Pranger gestellt.
Hier sprechen Möchtegern-Islamkritiker das aus, was die denken, die nicht denken. Rechtspopulistische Tendenzen werden abgewiesen, aber in den jeweiligen Kommentarforen toben sich die niedersten Instinkte aus. Der SPD-Rechtsexperte Sebastian Edathy warnt seit langem vor einer "steigenden Islamophobie in Deutschland". Weil PI regelrechte Hetze gegen den Islam betreibe, sollte die Homepage "durch den Verfassungsschutz beobachtet werden", so Edathy.
Zunehmend drängen die Leser der Homepage auf die Straßen. Es gibt mittlerweile bereits zahlreiche PI-Aktionsgruppen in Deutschland - vom Ruhrgebiet bis Dresden, von Karlsruhe bis Hamburg. Eine genaue Übersicht über Anzahl und Größe islamfeindlicher Gruppen und Grüppchen gibt es nicht. "Ihre Zahl hat in den letzten Jahren zugenommen, und von daher auch die gefühlte Islamfeindlichkeit", sagt die Islamismusexpertin Claudia Dantschke.
Vor allem als Sammelbecken für Politikverdrossene seien diese Gruppen gefährlich. Dantschke befürchtet, dass es den Republikanern gelingen könnte, diese kleinen, lokalen, meist unabhängig voneinander handelnden Gruppen zusammenzubringen und damit politisch handlungsfähiger zu machen. Denn die These der islamischen Überfremdung bringt Wähler, dass haben auch die Republikaner erkannt. "Und wer sich von der Politik alleingelassen fühlt, der geht zu populistischen Bewegungen", sagt Dantschke. Mittlerweile würden auch islamfeindliche Gruppen Vorgehensweisen der extremen Rechten übernehmen, wie die Wortergreifungsstrategie. So wird etwa auf der Homepage der christlichen Bewegung "Deus Vult Caritatem" (Gott will die Liebe) dazu aufgerufen, Veranstaltungen zu besuchen, sich einzumischen und diese "auf Kurs zu bringen"!
Überhaupt ist zu beobachten, dass auf islamfeindlichen Seiten dazu aufgefordert wird, Veranstaltungen zu besuchen, die sie für promuslimische halten, sich möglichst verteilt im Raum zu verteilen und dann zu stören. Die Störer fallen nicht als Gruppe auf. Lediglich ihre provozierenden Fragen verraten sie, der Tonfall ist meist aggressiv.
Der Kölner Völkerkundler Erwin Orywal, der sich im Zusammenhang mit dem Kölner Moscheenstreit ebenfalls für einen Dialog ausgesprochen hatte, bekam auch Drohmails. Von vielen Kollegen sei ihm bekannt, dass Personen, die sich öffentlich für Dialog aussprechen, zunehmend unter Druck geraten. Ob Muslime oder nicht, diejenigen, die sich für einen Dialog aussprechen, haben mit Hasspost und sogar Morddrohungen zu rechnen. Denn alles Elend der Welt wird dem Islam, den muslimischen Einwanderern und deren Verteidigern zugeschoben.
Seitdem Muslime ihr Dasein in der deutschen Gesellschaft etwa mit Moscheebauten zeigen, sind die Reaktionen gereizt bis ausfällig. Und wenn Hinterhofmoscheen repräsentativen muslimischen Gebetshäusern weichen oder weichen sollen, bilden sich fast überall Gegengruppen. Da gerät der Bau eines islamischen Gotteshauses zu einem christlichen Kulturkampf. Eine Partei, die außer Islamfeindschaft kaum politisches Programm zu bieten hat und sich besonders im Kölner Moscheenstreit etablieren konnte, gelangte 2004 sogar in das Kölner Stadtparlament. Die Bürgerbewegung "Pro Köln" hat es geschafft, dass die bürgerliche Mitte plötzlich über Themen diskutiert, die von der rechten Seite moderiert werden. Die Rheinländer sind ein Ableger der islamfeindlichen Pro-Bewegung, die in Nordrhein-Westfalen um Einfluss auf kommunaler Ebene kämpft. Sie ist ein Auffangbecken für enttäuschte Konservative, denen der Kurs der CDU zu sanft geworden ist.
Die Arbeitsstelle Neonazismus an der Fachhochschule Köln hat sich in einer Studie mit den Methoden von "Pro NRW" und "Pro Deutschland" beschäftigt. "Ihre Methoden sind perfider, als wir dies von Rechtsextremen bisher kannten", warnt Alexander Häusler, Verfasser der Studie. "Die Themen sind populistisch, und es geht insbesondere um den Islam. Denn die Islamfeindlichkeit ist nicht nur in den extremen Rechten verbreitet, sondern in größeren Teilen der Gesellschaft", sagt Häusler. Ein Ex-Pro-NRW-Aktivist konvertierte im letzten Jahr zum Islam und lästert heute über seine früheren Mitstreiter.
Nach der Diskussion über einen möglichen Muezzinruf in der Centrum-Moschee Hamburg erhielt die islamische Gemeinde einen Brief, in dem mit Brandsätzen gedroht wurde. Das Schreiben war mit den lateinischen Worten "Terra Christiane est" (Die Erde ist christlich) unterschrieben.
Die Polizei geht von einem Einzeltäter aus, bis heute konnte der Verfasser nicht ausfindig gemacht werden. Die "Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger e. V." engagiert sich seit 2006, den geplanten Moscheebau der Ahmadiyya-Gemeinde in Pankow-Heinersdorf zu verhindern - was ihnen nicht gelang. Nach jahrelangen Protesten, mit Unterstützung der Berliner CDU, gegen den ersten repräsentativen Moscheeneubau auf ostdeutschem Boden wurde diese 2008 unter Polizeischutz eröffnet. Seitdem ragt das zwölf Meter lange Minarett in den Himmel.

Sunday, 23 May 2010

Pruegel fuer Alice Schwarzer

Im FOCUS-Interview sagte die französische Erotik-Fotografin Bettina Rheims, die mit provokanten Aktfotografien berühmt würde, über Schwarzer: „Besser für sie, wir begegnen uns nie. Ich würde ihr ins Gesicht schlagen.“
Hintergrund ist eine länger zurück liegende Äußerung von Schwarzer über Rheims, in der sie die Künstlerin wegen ihrer angeblich pornographischen Arbeiten mit der KZ-Aufseherin (Dybth: Hildegard Lächert aka Blutige Brigitte) verglich. „Ich bin jüdisch, und Mitglieder meiner Familie starben im Lager. Schlimmeres hätte sie nicht sagen können“, sagte Rheims, deren deutsche Mutter vor den Nationalsozialisten geflüchtet war.
Verzeihen kann Rheims Schwarzer Äußerung nicht: „Diesen Satz werde ich ihr nicht vergessen. Frau Schwarzer kann froh sein, dass wir uns nie getroffen haben. Ich kann sehr gewalttätig sein.“
Der obige Vergleich von Alice Schwarzer ist kein Ausrutscher. Sie vergleicht aktuelle Geschehnisse gerne mit dem Dritten Reich. In einem Interview mit der FAZ sagte sie, dass das Kopftuch die "Flagge des Islamismus" sei. Sie verglich es mit dem Judenstern, da die Frauen durch ein Kopftuch ebenfalls gebrandmarkt werden. 

Wer an einer kritischen Analyse an den Worten und Taten von Alice Schwarzer interessiert ist, sollte unbedingt das Buch "Who the fuck is Alice? Was man wissen muß, um Alice Schwarzer vergessen zu können" von Kay Sokolowsky lesen.

Thursday, 20 May 2010

Vom Pech, keine Islamkritikerin zu sein


Den Wahrheitsgehalt der folgenden Geschichte, über den die Neue Rheinische Zeitung – einer nur online erscheinenden Publikation aus dem linken Spektrum –berichtet, kann ich von hier aus natürlich weder überprüfen noch beurteilen. Ich möchte dennoch auf sie verweisen, weil ich zumindest im Moment keinen Grund zu der Annahme habe, dass sie nicht stimmt:
Anne hat per E-Mail über 44 Drohbriefe bekommen, außerdem 5 ähnlicher Art in ihren Hausbriefkasten. Sie wurde mitten in der Nacht zuhause von gewaltbereiten Moscheegegnern aufgesucht, nachdem sie sich im Februar 2010 mit einer Facebookgruppe zur Unterstützung von Moscheebauten in Kopenhagen solidarisch erklärte. Sie lebt heute in dauernder Angst davor, dass rabiate Moscheegegner ihre Drohungen verwirklichen und sie töten könnten. Gleichzeitig hat die Polizei entschieden, keine Nachforschungen gegen die Urheber der Drohungen einzuleiten.
[...]
‘Als ich die erste Drohmail erhielt, bekam ich einen Riesenschock und fürchtete mich sehr. Es war fast unwirklich und ich wurde schwindelig. Wenn man morgens um 6 Uhr ganz alleine sitzt und jemand plötzlich schreibt, dass sie wissen, wo man wohnt und kommen wollen um mich totzuschlagen, dann bekommt man es wirklich mit der Angst zu tun. Man ahnt ja wirklich nicht, ob sie es ernst meinen, oder ob dahinter nur eine psychisch kranke Person steckt.’
Schon einige Tage danach erhält Anne wieder E-Mails via Facebook. Der Ton wird noch grober. Eine Person, die sich ‘Kira Israeli’ nennt, schreibt folgendes an sie:
‘Gib mir Deine Adresse, dann werden wir kommen und tote Schweineköpfe in Deine Fresse stopfen, in euch Kanakenschweine. Und den Koran könnt ihr lang in den Arsch getreten bekommen. Scheiss Kanaken, fickt Euch, Ihr dreckigen Verliererschweine, die ihr nicht einmal in Euren eigenen Ländern zu wohnen wagt. Pfui. Pfui. Pfui. Verlierer, Schweine, elendige Verlierer, Schwein, Kanakenschwein.’
Anne schaltet die Polizei ein, doch die bleibt untätig. Selbst ein Brief ans dänische Justizministerium bringt nichts. Inzwischen wird die junge Frau auch zuhause bedroht:
‘4 Uhr nachts schellt es an meiner Tür, ich höre Menschen rufen, dass ich verprügelt werden und sterben soll, Flaschen werden geworfen und es wird gegen die Türe getreten. Ich bekomme Panik und weiß nicht, was ich machen soll. Ich gehe in mein Wohnzimmer und schliesse die Tür hinter mir. Draußen vor meiner Einganstür höre ich eine Frau schreien, dass ich sterben soll, eine andere Stimme sagt dann, dass die Frau die Fresse halten soll und dass sie lieber abhauen sollen, bevor die Bullen kommen. Es hört sich so an, als wenn sie getrunken haben, und der Ton ist wirklich böse und schlimm, nach einiger Zeit kann ich hören, dass sie wieder nach draussen gehen. Ich gehe zu meinem Fenster, hebe die Gardine etwas, um rauszusehen.
Unter der Straßenlaterne sehe ich eine blonde Frau mit langen Haaren stehen. Sie spricht mit 2 Männern. Der eine ist ein ‘Rocker’-Typ in einer karamelfarbenen engen Jacke, und ich bemerke, dass der andere ein junger Mann um die 20 ist, er trägt eine dicke Halskette. Da stehen sie und lamentieren, während die Frau hin und her schaukelt. Ich schätze, dass sie zwischen 20 und 40 Jahre alt sind. Ich habe so etwas noch nie erlebt, ich wohne in einer sehr ruhigen und friedlichem Gegend, und es gab noch nie Ärger in und an unserem Haus. Während ich die Polizei anrufe, verschwinden sie.
[...]
Anne wird nun psychologisch betreut. Die Polizei übt sich unterdessen immer noch in Zurückhaltung.
Anne hat wohl einfach Pech: Sie ist eben keine so genannte Islamkritikerin. Wäre sie es, würde sie vermutlich längst beschützt. Und ihr Fall hätte sicherlich nicht nur in den dänischen Medien für Empörung gesorgt.